Studentisch organisierte Ringvorlesung an der Universität Wien

Dienstags, 18.30-20.00 Uhr
10. März bis 30. Juni 2020
digital

(For English information please click here)

(Update 01.07.)📣 Hui, das ging schnell! Schon ist das Semester rum. Die Umstände haben jedoch neue kreative Fähigkeiten in uns geweckt und somit ist ein großer Teil unserer Vorlesungsreihe nun online zu finden 😀
Hier gehts zu unserem Youtube-Channel.

Wenn ihr weitere Fragen oder Anliegen habt, egal ob inhaltlicher oder organisatorischer Natur, meldet euch gern unter doingfeminisms.ie@univie.ac.at. Oder klickt euch einfach etwas auf unserer Website durch, vielleicht werdet ihr ja da auch schon fündig (beispielsweise findet ihr jede Menge Lesestoff in der Literaturliste unten 😉

Auf unserer Website findet ihr alle wichtigen organisatorischen Hinweise rund um die Vorlesung sowie eine detaillierte Darstellung des Programms. Mehr Informationen zu den Vortragenden und zur empfohlenen Literatur findet ihr jeweils unter den Einheiten. Einen Überblick über alle Termine inklusive Themenschwerpunkte und Literatur gibt´s hier:

Die Vorlesung zielt darauf ab, diversen Handlungsbeispielen feministisch emanzipatorischer Praktiken Raum zu geben und unter anderem Fragen des Wandels innerhalb von patriarchalen Strukturen nachzugehen. Wir wollen die wechselseitige Beziehung zwischen feministischen Theorien und Praktiken thematisieren und Fragen nachgehen wie:  In welchem Verhältnis stehen Handlung und Diskurs? Wie lässt sich feministische Theorie operationalisieren? Wie können wir mit Kategorien arbeiten, ohne die ihnen zugrundeliegende Machtstrukturen zu reproduzieren? Wie beeinflussen sich theoretische Sichtweisen und praktische Umsetzung?

Studentisch organisierte Ringvorlesung

Im Masterstudium der Internationalen Entwicklung, dessen Studierende (bzw. frühere IE-Diplom- und Bachelorstudierende sowie die Basisgruppe) massiv an den Universitätsprotesten 2012 beteiligt waren, gibt es die Tradition, dass Studierende selbst kritische Ringvorlesungen organisieren (wie z.B. zu „Kritik.Widerspruch.Widerstand“ WiSe 17/18, „Coloniality under De_Construction“ SoSe 17, „Postwachstum“ WiSe 16/17).

Die Organisation der Ringvorlesung „Doing Feminisms“ SoSe 20 ist aus der Motivation entstanden, dass Beispiele feministischer Praxis i.d.R im universitären Kontext unterrepräsentiert sind. Dies gilt insbesondere für Praktiken außerhalb akademischer Kreise. Den Studierenden soll ein breites Feld feministischer Interventionen vorgeführt werden, das eine ermächtigende u/o ermutigende Wirkung beabsichtigt.

Die diesjährige Ringvorlesung wird organisiert von Teresa Engelhart, Elisa Fink, Juan Pablo Gerez Haded, Alexander Hass, Swantje Höft, Laura Plochberger, Nadine Taferner, Florentine Schennach, Franziska Sophie Werner und Milena Zilk.

Besonderer Dank für die Unterstützung gilt dabei Univ.-Prof. Dr. Antje Daniel und dem Institut für Internationale Entwicklung an der Universität Wien.


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Das Student Organizing Team ist erreichbar unter: doingfeminisms.ie@univie.ac.at

Mit dem Gendersternchen * sollen weibliche, männliche sowie alle nicht-binären Geschlechtsidentitäten sichtbar gemacht werden. Das Sternchen nach einer Kategorie wie z.B. Frau* oder weiblich* soll auf die Konstruiertheit dieser hinweisen – gemeint sind in diesem Fall alle, die sich hinsichtlich ihrer Geschlechtsidentität als Frau* begreifen und auch von anderen als solche wahrgenommen werden möchten – unabhängig des bei der Geburt zugewiesenen Geschlechts. Zudem ist wichtig zu betonen, dass weder Männer* noch Frauen* als homogene Einheiten verstanden werden können.