Studentische Ringvorlesung an der Universität Wien

Dienstags, 18.30-20.00 Uhr
10. März bis 30. Juni 2020
Hörsaal A, Universitätscampus, Hof 2
Spitalgasse 2, 1090 Wien

(For English information please click here)

📣 Wie geht´s weiter?
An der Universität Wien werden bis voraussichtlich einschließlich Samstag, 04.04.2020, keine Lehrveranstaltungen mit physischer Präsenz abgehalten (für weitere Infos: https://www.univie.ac.at/…/weitere-information…/Coronavirus/). Wie die Termine in den kommenden Wochen gestaltet werden, ist noch unklar. Wir bemühen uns um eine angemessene Lösung und informieren euch, sobald es Neuigkeiten gibt. Wir bitten euch noch um etwas Geduld. Danke! Bei Fragen gerne fragen: doingfeminisms.ie@univie.ac.at.

Die Vorlesung zielt darauf ab, diversen Handlungsbeispielen feministisch emanzipatorischer Praktiken Raum zu geben und unter anderem Fragen des Wandels innerhalb von patriarchalen Strukturen nachzugehen. Wir wollen die wechselseitige Beziehung zwischen feministischen Theorien und Praktiken thematisieren und Fragen nachgehen wie:  In welchem Verhältnis stehen Handlung und Diskurs? Wie lässt sich feministische Theorie operationalisieren? Wie können wir mit Kategorien arbeiten, ohne die ihnen zugrundeliegende Machtstrukturen zu reproduzieren? Wie beeinflussen sich theoretische Sichtweisen und praktische Umsetzung?

Studentische Ringvorlesung

Im Masterstudium der Internationalen Entwicklung, dessen Studierende (bzw. frühere IE-Diplom- und Bachelorstudierende sowie die Basisgruppe) massiv an den Universitätsprotesten 2012 beteiligt waren, gibt es die Tradition, dass Studierende selbst kritische Ringvorlesungen organisieren (wie z.B. zu „Kritik.Widerspruch.Widerstand“ WiSe 17/18, „Coloniality under De_Construction“ SoSe 17, „Postwachstum“ WiSe 16/17).

Die Organisation der Ringvorlesung „Doing Feminisms“ SoSe 20 ist aus der Motivation entstanden, dass Beispiele feministischer Praxis i.d.R im universitären Kontext unterrepräsentiert sind. Dies gilt insbesondere für Praktiken außerhalb akademischer Kreise. Den Studierenden soll ein breites Feld feministischer Interventionen vorgeführt werden, das eine ermächtigende u/o ermutigende Wirkung beabsichtigt.

Die diesjährige Ringvorlesung wird organisiert von Teresa Engelhart, Elisa Fink, Juan Pablo Gerez Haded, Alexander Hass, Swantje Höft, Laura Plochberger, Nadine Taferner, Florentine Schennach, Franziska Sophie Werner und Milena Zilk.

Besonderer Dank für die Unterstützung gilt dabei Univ.-Prof. Dr. Antje Daniel und dem Institut für Internationale Entwicklung an der Universität Wien.


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Das Student Organizing Team ist erreichbar unter: doingfeminisms.ie@univie.ac.at

Mit dem Gendersternchen * sollen weibliche, männliche sowie alle nicht-binären Geschlechtsidentitäten sichtbar gemacht werden. Das Sternchen nach einer Kategorie wie z.B. Frau* oder weiblich* soll auf die Konstruiertheit dieser hinweisen – gemeint sind in diesem Fall alle, die sich hinsichtlich ihrer Geschlechtsidentität als Frau* begreifen und auch von anderen als solche wahrgenommen werden möchten – unabhängig des bei der Geburt zugewiesenen Geschlechts. Zudem ist wichtig zu betonen, dass weder Männer* noch Frauen* als homogene Einheiten verstanden werden können.